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Rampenloch - 10 years after
Ein Mindener Heimatspiel von Eduard Schynol
Dieses Stück ist anlässlich des Stadtjubiläums 1200 Jahre Minden im Jahre 1998 geschrieben und uraufgeführt worden. Nun - 10 years after, ist es aktualisiert worden. Genauer gesagt, um die Ereignisse dieser 10 Jahre danach.
In diesem Stück wird die Mindener Stadtgeschichte äußerst kurzweilig und amüsant vorgestellt.
Regie: Eduard Schynol
Viele Personen, die in Mindens Stadtgeschichte eingegriffen haben, besuchen das alteingesessene Bordell am Rampenloch und werden dort von den beiden Damen mit den Ur-Mindener Namen Gisela Rohlfing und Anette Altvater alias Giselé und Anoushka bedient.

Den Anfang machen Karl der Große und Widukind. Heinrich der Löwe macht Station und viel später auch Heinrich Heine (Minden ist eine preußische Stadt, hat viele Wehr und Waffen, ....), Wilhelm Zwo und viele andere.
Die Zeit der schwedischen Besatzung verlangt Vokabeln lernen auf Schwedisch, später folgen Französisch, Englisch und Türkisch, denn schließlich hat auch Minden eine multinationale Gegenwart.
Die Schlacht bei Minden wird (sehr genau recherchiert) als Radioübertragung von RUMMS - das Schlachtenjournal im Stile einer Fußballreportage geschildert und natürlich findet auch die Geschichte von Heinrich Lohrmann, der die Franzosen an der Nase herumgeführt hat, ihren Platz.
Der Bogen wird geschlagen bis in die neueste Gegenwart doch durchgängig bleibt das Angebot der beiden Damen: „Verkehr einfach 50, nach oben keine Grenze“
Rampenloch - 10 years after
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